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Kunst-Blog | Eröffnungskalender

Ausstellungseröffnungen in Berlin - heute um

18 Uhr | Robert Barta | Galerie Martin Mertens
18 Uhr | Jin Lie | upstairs berlin
18 Uhr | Claudia Shneider | Humboldt Universität, Park Campus Nord
18 Uhr | Adrian Sauer | KLEMM'S
18 Uhr | Benjamin Rubloff | Krammig & Pepper Contemporary
18 Uhr | Ned Vena | Galerie Gebr. Lehmann
18 Uhr | Franziska Neubert | 18m - Galerie für Zahlenwerte
19 Uhr | Ingo Gerken | Galerie Gitte Weise
19 Uhr | Evol, Pisa73 | Walden Kunstausstellungen
19 Uhr | Henrik Schrat | Galerie Olaf Stüber
19 Uhr | Dominik Steiner, Ralf Dereich | Wiensowski & Harbord
19 Uhr | Thomas Erdelmeier, Manfred Pernice | after the butcher, Spittastr.25
19 Uhr | Dani Gal, Discoteca Flaming Star, S... | Artnews Projects
19 Uhr | Stefka Ammon, Sonja Draub, Susanne ... | Stedefreund
19 Uhr | Laurence Bonvin, Com&Com, Tom F... | SUBSTITUT - Raum für aktuelle Kunst aus der Schweiz
19 Uhr | Antonio Mesones | Invaliden1 Gallery
19 Uhr | Marc Räder | Parrotta Contemporary Art - Project Space
20 Uhr | Jürgen Grewe, Andrej Glusgold,... | tmp.deluxe

Weitere Ausstellungen im
Kunst-Blog Eröffnungskalender

 

Redaktion | Der Film zum Sonntag

Labyrinth Nr. 136

Der Film zum Sonntag #3
Gerhard Mantz, Labyrinth Nr. 136
Vorgestellt von Adib Fricke

Gerhard Mantz, Labyrinth Nr. 136, 2003, 6:30 min, DVD

Eine endlos wirkende Fahrt durch einen virtuellen Raum – imaginierte Wände, Decken und Tiefen. Ein ruhiger Kamerastandpunkt, kein Rasen durch luftige Höhe, kein schwungvolles Auf und Ab aus modernen Kinofilmwelten. Mit monotoner Geschwindigkeit gleitet der Betrachterblick durch eine zentrale Raumsituation. Alles wirkt wie eine lang Fahrt mit einer fest auf Augenhöhe montierten Kamera, wären da nur nicht die Aussparungen im Boden, höher liegende Flächen oder quer angeordnete Wände, die jeden realen Besucher im Raum komplett zum Stolpern bringen würden ... Nach sechseinhalb Minuten kommt der Film mit einem Fade-Out zum Ende. Dann erinnert man sich als Zuschauer wie das Video begann und das Labyrinth 136 wird wieder stärker zum Film als es während des Ablaufs deutlich ist. Mittendrin während des Schauens liegt der Gedanke an einen endlosen Loop nahe. Dadurch, dass die Arbeit als Film gezeigt wird, gibt es zum Glück einen Anfang und ein Ende.

Weitere Labyrinthe und andere virtuelle Raumflächen gibt es (in Ausschnitten) auf der Webseite von Gerhard Mantz zu sehen.

Alle Filme zum Sonntag

10.05.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Kritik

Dieter Krieg - Fritten und Brillanten im Kunstmuseum Stuttgart


Dieter Krieg, o.T. (Spiegelei), 1995, Acryl auf Leinwand, 227 x 476 cm, Privatsammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2008

Dicke Farbschichten auf riesigen Leinwänden geschliert, banale Motive wie Spiegeleier, Bücher und Duschvorhänge in Serie gemalt und ins gigantisch Bedeutungsvolle überhöht, wütende, hingeblaffte Sätze, die zu Malerei werden. Der Maler und Rektor der Kunstakademie Düsseldorf Markus Lüpertz sagt im Audioguide zur ersten umfassenden Retrospektive des 1995 gestorbenen Dieter Krieg: „Sie haben immer das Problem zwischen dem, was sie wollen und dem, was sie können...und dieses Annähern dieser beiden Punkte, das beschäftigt jeden Künstler, und das ist unter Umständen Krieg – nicht Dieter Krieg, sondern Krieg“.

 

06.05.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Es lebe der 1. Mai – Kampf der schlechten Kunst! / Nachbereitung

Von Dirk Teschner

Ein geballtes Kunstwochenende liegt hinter uns, Spinnereirundgang inklusive LADA – internationale Galerieshow – in Leipzig und Gallery Weekend in Berlin. Eins schon mal voraus, über allem steht der Raum, unfassbar viele ehemalige Industriehallen waren in beiden Städten zu durchschreiten. Der Trend (vor allem Ost-) Brachen mit Kunst zu besetzen hält an.


Stella Hamberg, Galerie Eigen+Art

 

06.05.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Christoph Bannat | Interview

Jeff Koons, Angela Richter


(© Matthias Horn).

Kunst, ein Wochenende Kunst.
Die Kneipe und das Atelier, die Galerie und die Gebückten.
Die Gebückten vom Görlitzer Bahnhof marschieren auf.
Ein Stück in sieben Akten schön knapp abgepackt
(„Jeff Koons“, Rainald Goetz)

 

05.05.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Redaktion | Der Film zum Sonntag

ON - DIT

Der Film zum Sonntag, eine neue Kategorie für Videos bei Kunst-Blog.com. In loser Folge, jedoch immer an einem Sonntag, stellen wir interessante Künstlervideos vor. Das zweite, hier von Heike Lücke vorgestellte Video ist ON-DIT von Christine de la Garenne.

ON-DIT (2005). Das Videomaterial wurde uns freundlicherweise von der Künstlerin zur Verfügung gestellt.

"Christine de la Garenne wählt für ihre Arbeit ON-DIT ein gemeinsames Symbol von Islam und Christentum: die Gebetskette, Tesbih bzw. Rosenkranz. In beiden Religionen hat sie die Funktion eines materiellen Glaubenträgers und soll die Konzentration auf das Gebet erleichtern. In Handhabung wie im Aussehen sind sie nahezu identisch, nur die Anzahl der Perlen unterscheidet sie. ..."
Text: Marion Koch auf der Website der Künstlerin
.

Alle Fime zum Sonntag

04.05.08 | Permalink | Kommentare (1)

 

Peter Lang | Interview

gshg9+sy+mm,...

peter lang im interview mit klaus jörres über seine malereireihe „the fabulous life of total flow“ (das interview wurde per email geführt).
4 malereien der hier besprochenen bildreihe sind z.zt. in der appel design gallery, in der torstrasse 114, in berlin zu sehen.

 

01.05.08 | Permalink | Kommentare (1)

 

Esther Ernst | wo ich war

HILL CHRISTINE - HILLER SUSAN


 

HILL CHRISTINE
Revolution Fleamarket
Galerie Eigen + Art, Berlin
+ Hoppla, was ist denn hier passiert? Sind das wirklich Christine Hills Arbeiten, die normalerweise konzeptionell durchdacht sind und sich durch eine grosse Präzision, Sorgfalt und Feinheit auszeichnen?
In dem vorderen Raum steht ein Verkaufswagenobjekt, auf dem wahllos Dinge zu finden sind, die den Namen Revolution tragen, oder sich in irgendeiner Weise mit dem Thema beschäftigen. Na und jetzt?, dachte ich, und das dachte Christine wohl auch und bittet die Besucher um Mithilfe: In welche Richtung soll "Revolution Fleamarket" weiter bearbeitet werden, was fehlt, weitere Ideen...
An zwei Wänden im hinteren Teil der Galerie hängt eine für Hill sehr kleine (gerahmte) Serie von Zeichnungen. Abgezeichnete oder ausgedruckte Objekte, die man bei Google unter dem Stichwort "Revolution" findet, werden grob katalogisiert. Und dazu fällt mir nun wirklich gar nichts mehr ein, ausser dass ich mich über die gedankliche wie handwerkliche Schlampigkeit wundere und ärgere. Beliebiger und pfuschiger geht kaum, hier fehlt Hand und Fuss und Hirn.

 

30.04.08 | Permalink | Kommentare (2)

 

Michael Reuter | Kritik

Garten Eden – Der Garten in der Kunst seit 1900


Luzia Simons, Stockage 45 (Triptyche), 2006, Ultrachrome auf Aludibond © VG Bild-Kunst, Bonn 2008

Die Sehnsucht nach ein wenig grünem Glück scheint groß zu sein. Nach der Ausstellung „Gärten – Ordnung, Inspiration, Glück“ Ende 2006 im Frankfurter Städel Museum schob die frisch umgebaute und erweiterte Kunsthalle Emden gleich ein Jahr später die nächste Pflichtveranstaltung für Kleingartenfreunde hinterher: „Garten Eden – Der Garten in der Kunst seit 1900“. Zurzeit und noch bis zum 06. Juli ist die Ausstellung nun in einer etwas veränderten und abgespeckten Version in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart zu bewundern.

 

29.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Vorschau

Ressourcen und Visionen

Von Dirk Teschner

Nici Wegener
Ressourcen und Visionen
Eröffnung: 2. Mai, 21 Uhr
Cafe TogoErfurt

Jeder kennt sie, die Schaukästen in Innenstädten der DDR. Sie kündigten die neusten Theaterstücke oder je Standpunkt auch die Bademode der Saison an. In den letzten Jahren verschwinden sie immer mehr, in Berlin stehen sie noch vor dem Haus des Lehrers und auf der Karl-Marx-Allee.
In Erfurt, der Landeshauptstadt Thüringens, hat sich seit 2007 die Ressource Group dreier einsamer Kästen vor dem leerstehende Theater angenommen.


 

28.04.08 | Permalink | Kommentare (1)

 

Gastbeitrag | Kritik

Anmerkungen zum Kunstwettbewerb Leonardo

Reinhard Franz
über den

Kunstwettbewerb Leonardo und die Kunstpreisvergabe des privaten Augsburger Kunstmuseums Walter zusammen mit der Galerie Noah, die er als eine Farce sieht. Die Jury tagte im März 2008.


als hochschullehrer an einer kunsthochschule freue ich mich immer, wenn es spezielle preise für junge aufstrebende künstlerinnen und künstler zu vergeben gilt. besonders dann, wenn der preis nicht nur eine anerkennung, sondern auch mit einen vernünftigen preisgeld ausgestattet ist. so hat es mich besonders gefreut, im letzten jahr von der auslobung des preises leonardo zu lesen (1. preis: 30.000 €; 2. preis: 15.000 €; 3. preis 5.000 €). selbstverständlich habe ich die ausschreibung auch entsprechend unter meinen ehemaligen studierenden kommuniziert. was sich aber nach der ersten ausschreibung bis zur endgültigen vergabe bzw. nennung der künstlerinnen von seiten des ausschreibenden kunstmuseums getan hat, ist schlicht eine farce.

 

28.04.08 | Permalink | Kommentare (1)

 

Redaktion | Der Film zum Sonntag

Sieben bis zehn Millionen

Der Film zum Sonntag, eine neue Kategorie für Videos bei Kunst-Blog.com. In loser Folge, jedoch immer an einem Sonntag, stellen wir interessante Künstlervideos vor. Wir beginnen mit Sieben bis zehn Millionen von Stefan Panhans, entstanden 2005. Vorgestellt wird es von Markus Wirthmann.


Das Videomaterial wurde uns freundlicherweise von der Galerie Olaf Stüber zur Verfügung gestellt.

Jetzt hat uns allerdings Donnie Jeanty zugetextet. Und der kann ja anscheinend nicht anders. Tut er/sie in Deinem Video ja dann auch. Und zwar dauernd, die ganzen sechs Minuten lang ohne Punkt und Komma mit zungenbrecherischer Geschwindigkeit. N´ totaler Nervtyp. Markus Wirthmann im Interview mit Stefan Panhans vom Dezember 2005.

Alle Fime zum Sonntag

27.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

La deuxième nuit

von Nina Hoffmann

Anita Tarnutzer in der Galerie metro, Berlin
19. April bis 9. Mai

Kindheiten sind schöne Reisen, bunte Luftballons und weiche Plüschpullover, so das Stereotyp, so die Verblendung. Anita Tarnutzer lässt uns andere Wege beschreiten und gibt uns so einen Einblick in die Untiefen der Bewußtseinsfindung und führt uns zurück an den Ursprung.
Mit Kindheit hat die aktuelle Ausstellung der Schweizer Künstlerin vordergründig auch erst mal gar nichts zu tun.

 

23.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Nur so ...

Nachtrag: Kunst-Blog-Party

Der Austragungsort: Babette in der Karl-Marx-Allee 36 wo übrigens an diesem Wochenende die Benfiz-Versteigerung zu Gunsten des Kunstraums Glue stattfindet. Denen stand das Wasser bis zum Hals. Und zwar buchstäblich: Ein Wasserrohrbruch stellt die weitere Arbeit der beiden Glue-Betreiber DAG und Asim Chugthai auf die Probe. Also jetzt alle Kunst-Blog-Leser: Kunst kaufen im Babette. Nächsten Samstag! Dies ist ein Befehl höherer Mächte!

Und jetzt weiter im Text:

 

22.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Netz

90 €, die sich lohnen ...

... könnten

Thomas Wulffen kann besser bloggen als manch anderes! - und deshalb bietet er jetzt beim Bildungswerk des BBK einen Blogging-Kurs an:
"Das Seminar soll einerseits grundlegende Informationen über Internet und Web 2.0 für Künstlerinnen und Künstler zur Verfügung stellen; andererseits soll neben der Theorie auch die direkte Arbeit mit dem internet im Mittelpunkt stehen ..."
Die 90 € sind keine schlechte Investition wie ich meine, denn mit Thomas Wulffen hat man einen Fachmann mit langjähriger Kunst-Komplex-Erfahrung vor sich, dessen Blog THW AKTUELL zum Besten in Sachen Kunst und Netz zwo Null gehört.

 

22.04.08 | Permalink | Kommentare (4)

 

Christina Zück | Kritik

Im Haifischtümpel

42. Art Cologne, 16. - 20. April


 

19.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Subjektivistisches Flanieren

Christine Lemke über
Andrea Winkler, Wir schaffen es von hier nicht mehr an die Erdoberfläche,
Galerie Kai Hoelzner

Luftballons in einen weißen Raum hineingelegt, mal hierhin, mal dorthin. Mal einzeln auf dem Boden verteilt, mal in Haufen zusammengebracht oder an manchen Stellen auch nebeneinander aufgereiht. Sie kommen als Phänomene der Farben und Formen vor, in unterschiedlichen Zuständen, berührt von der Zeit und ihren Wechselfällen. Von prall gefüllt bis kränklich geschrumpft sind sie groß, klein, länglich, herzförmig, mehrfarbig gemustert oder glänzend besprüht und greifen Raum in dem gleichmäßigen Licht der Galerie.

Das Problem der Wahl bleibt sichtbar. Ein ganzes Panorama des Schauens. Eine Vielzahl an Möglichkeiten. Was passt, was passt nicht? Was sieht gut aus, was weniger? Ausprobieren, arrangieren, überlegen, verwerfen. Wegnehmen oder wieder hinzufügen. Neu hinlegen, verrücken, drehen und weiterschauen. Etwas sehen, es so sehen wie es daliegt, wie es sich hingelegt hat, positioniert hat in diesem Raum, dieser ausgesuchten Umgebung für Augen und ihre Blicke.

 

19.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Eau de Cologne

Art d’Cologne: „teils konform, teils anarchistisch ...“

Silvia Beck
über die Art Cologne 2008

Schon im Vorfeld ging das Gerede wieder los – von der Krise in Köln. Ist der Standort noch zu retten? Darf die Mutter aller Kunstmessen wieder in der Oberliga mitspielen? Der Trainer-Wechsel von Goodrow zu Hug – quasi mitten in der Saison – startet eine neue Aufmerksamkeitskampagne und bedient einmal mehr die Spalte Klatsch und Tratsch in den Feuilletons. Dort steht die Kölsch-Connection wie die Wacht am Rhein und redet sich schöner denn je. Aber das ist nichts als Pfeifen im Wald. Zu dicht besetzt ist der Terminkalender der internationalen Zielgruppe, als dass man die Global Player mit dem Immergleichen noch an den Fluss locken könnte. Fehlen aber die glamourösen Namen des Kunstbusiness, bleibt auch der ersehnte Beutezug der Kollektorenelite aus. Ein Teufelskreis! Jetzt fordern wieder alle den Ruck: Bitte mehr! Mehr Qualität, mehr Profilierung, mehr Glamour.

 

18.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Christoph Bannat | Kritik

Plattenspieler Thomas Meinecke u. Daniel Richter

Thomas Meinecke und Daniel Richter legen nach dem Zufallsprinzip ihre Schallplatten auf. Ein gelungener Abend und ein feines Experiment von improvisierter Unterhaltung, leider mit 11 Euro Eintritt zu teuer.

 

16.04.08 | Permalink | Kommentare (3)

 

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